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Angst vor dem Referat?

Zuerst einmal: Du bist nicht allein! Wahrscheinlich gibt es kaum eine/n Student/in, der/die vor einem ["Referat"] nicht nervös war oder sich Gedanken darüber gemacht hat, ob das ["Referat"] "richtig" sein wird, wie es laufen wird oder was schief gehen könnte. Diese Gedanken kann man getrost als Lampenfieber bezeichnen. Manchmal allerdings kann man gar nicht mehr anders, als nur noch an das ["Referat"] zu denken, insbesondere wenn es das Erste an der Uni ist oder man vielleicht schon einmal ein ["Referat"] verhauen hat. Viele dieser Selbstzweifel sind auf ein geringes Selbstbewusstsein zurückzuführen und nicht auf eine Unfähigkeit, ein gutes ["Referat"] zu halten. Meist sind es auch nur Kleinigkeiten, die über ein gutes ["Referat"] entscheiden. Übung macht den Meister! Nun erst mal ein paar Tipps zum Thema Selbstbewusstsein:

Wie kann ich Selbstbewusstsein gewinnen?

Gute Vorbereitung

Probedurchläufe

Vorbesprechung mit dem Dozenten

Erste-Hilfe-Tipps bei speziellen Ängsten und Hemmungen

Probleme mit dem freien Sprechen

Angst vor dem Publikum

Angst vor dem Dozenten

Blackouts

Körperliche Probleme

Probleme mit der (Fach-)Sprache

Probleme beim Bedienen von Overheadprojektor oder Laptop

Professionelle Hilfe

Ängste vor dem ["Referat"] oder der HausArbeit können durch professionelle Hilfe in den Griff bekommen werden, wenn die genannten Maßnahmen nicht ausreichen. Erste Anlaufstelle sollte die fachliche Betreuung sein - das ist ihr Job - aber wenn sie nicht ausreicht, schlecht, nicht zugänglich oder schlicht der falsche Anlaufpunkt ist oder man gar vor ihr Angst hat, dann gibt es weitere Möglichkeiten. Beispiele:

Übungskurse mit Tutoren

  1. Man besucht einen Übungskurs, wie er zum Referat oder der Hausarbeit an der TUD von der Hochschuldidaktischen Arbeitsstelle ([http://www.tu-darmstadt.de/hda/ HDA]) angeboten wird, z.B. ein [http://www.tu-darmstadt.de/hda/kompass/ Vortragstraining]. Die Tutorinnen und Tutoren sind meist [http://www.tu-darmstadt.de/hda/arbeitsbereiche/studierende/index.html Studierende], das senkt oft Hürden. Gerade wenn man weiß, dass man mit einer spezifischen Form Probleme hat - z.B. Referaten - bietet sich ein solcher Übungskurs an.

Lern- oder Lesegruppe mit Kommilitonen

  1. Man denkt oft nicht daran, aber Kommilitonen können eine professionelle Hilfe sein, sie sind Experten fürs Studieren und haben unterschiedliche Stärken, die man gegenseitig nutzen kann. Organisieren kann man dies z.B. in einer Lese-, Lern- oder Magistergruppe. Man kann sich für ein (schwieriges, interessantes, grundlegendes oder referatsbezogenes) Buch z.B. jede Woche oder alle 2 Wochen treffen und das Buch zusammen abschnittsweise lesen, Schwieriges gemeinsam klären und diskutieren. Eine Lerngruppe kommt auch für Referatsvorbereitungen in Frage, ist aber wie die Magistergruppe eher für die Prüfungsvorbereitung hilfreich bzw. umfangreichere Arbeiten wie eine HausArbeit bzw. Zwischenprüfungs-, Examens- oder Magisterarbeiten.

Psychotherapeutische Beratungsstelle für Studierende

  1. Hilfe bekommt man kostenlos bei der [http://www.zsb.tu-darmstadt.de/oh/beratung_hochschulberatung.html#psychoberatung Psychotherapeutischen Beratungsstelle für Studierende der TUD], vom einmaligen individuellen Beratungsgespräch über mehrwöchige Gruppengespräche bis zu längerfristigen Individual- oder Gruppentherapien. Das hängt vom Grad des Problems und dem Bedarf des/der Studierenden ab. Die Institution hat langjährige Erfahrung gerade auch mit dieser Art von (kleinen) Problemen. (Was sicher zur "autodidaktischen - oder Bildungskompetenz" (Sesink) dazugehört, zu wissen, wann man wo Hilfe braucht und sie nachzufragen, ist bei vielen wohl leider noch zu Unrecht stigmatisiert.)

Coach

  1. Man sucht sich einen Coach, manchmal gibt es sie kostenfrei bzw. günstiger, z.B. bei Coaches in Ausbildung. In der Regel kosten sie aber Geld. Daher lohnt sich der Weg wohl in der Regel nur bei größeren Arbeiten, etwa am Studierende.

Was tun bei studiengefährdenden krankhaften Formen?

  1. Wenn auch das nicht hilft gegen Vortrags- oder [http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,337570,00.html Prüfungspanik], wenn die Angst den Studienerfolg weiterhin massiv gefährdet oder sie in einer krankhaften Form als [http://www.furl.net/item.jsp?id=14111576 Depression] oder "Angststörung" auftritt, z.B. als [http://www.furl.net/item.jsp?id=14442712 "generalisierte Angst"], dann sollte man einen Spezialisten aufsuchen. Die [http://www.zsb.tu-darmstadt.de/oh/beratung_hochschulberatung.html#psychoberatung Psychotherapeutischen Beratungsstelle für Studierende der TUD] kann hier eine erste Anlaufstelle sein, um den Bedarf festzustellen und einen Spezialisten zu finden.

Praktische Erfahrungen

Hier bist du eingeladen, von eigenen Erfahrungen und Tipps zu berichten.

fishing for compliments

Entspannungsübung

Spaziergang oder Joggen

Offenheit mit Nervosität

Wohin mit den Händen?


Diskussion

Platz für Anregungen und Kritik.


AngstVormReferat (last edited 2007-11-08 14:45:14 by ThomasTrebing)